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GICHT

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„Wendepunkt“ heißt das Album, „Gicht“ das Musikprojekt. Unbelastet von zu viel formaler Ausbildung entwickelt Paul Weichesmiller einen wunderbar souligen Gesang und lockere Grooves. Sogar wenn er rappt, wie im flockigen „Morgensonne“, tut er dies mit aller gebotenen Relaxtheit.
Gicht – Video

Granden aus den Bands Russkaja und Hot Pants Road Club halfen mit dieses unerwartete Meisterwerk aus der Taufe zu heben. Zart pulsierende Songs wie „Wikidiwo“ und „Manana“ evozieren dieses wohl in jedem tief innewohnende Schulschlussgefühl. Der Sprechgesang in „Glatteis“ gemahnt ein wenig an die nasalen Attacken des Cameo-Sängers Larry Blackmon. Äußerst soulig tönt auch „Winter“, das Duett mit Samira Dadashi. Doch das Album hält nicht nur potenzielle Sommerhits bereit. Das empathische „Gekoepft“ gefällt durch harsche Sozialkritik, ehe dann „Mondtanz“ und „Ego“ wieder auf die Tanzfläche ziehen. Tanzen, hier ist es ein Beten mit den Beinen. © HOANZL

YOUTUBE-VIDEOS:
http://www.youtube.com/user/GICHTMUSIK

ALBUM (CD):
http://www.musikboxaustria.at/kuenstler/gicht

ALBUM-digital (itunes):
http://itunes.apple.com/us/artist/gicht/id385116714

LC 13401, Der freie Raum für Musik

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